In Oberfranken wird es kein Atommüll-Endlager geben. Das Kristallingebiet im Fichtelgebirge wird von der Bundesgesellschaft für Endlagerung nicht weiter untersucht. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten dritten Arbeitsstand zur Endlagersuche hervor.Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber begrüßt die Entscheidung. Er bezeichnet sie als gute Nachricht für die betroffenen Regionen. Allerdings bleibt die Suche in Ostbayern weiter offen. Vor allem Gebiete in der Oberpfalz und in Niederbayern werden weiterhin geprüft.
Bis Ende 2027 will die Bundesgesellschaft mögliche Standortregionen vorschlagen. Ziel ist ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.