Um einen Haushalt auf die Beine stellen zu können, muss der Landkreis Bayreuth heuer die Kreisumlage anheben, neue Kredite aufnehmen, und vor allem sparen. Der Kreistag hat sich jetzt noch einmal mit dem Etat für 2025 befasst, nachdem nun ein sogenanntes Konsolidierungsgutachten vorliegt. Nach einer erneuten, langen Haushaltssitzung im Landratsamt herrscht am Ende doch Einigkeit. Einstimmig wurde ein Antrag von der CSU, von Franc Dierl beschlossen – und zwar, dass am 11. April auf jeden Fall der Haushalt verabschiedet werden soll. Allerdings unter der Prämisse, dass eine Million Euro im Haushalt eingespart werden soll. Das sei die Kompromisslösung, mit der alle gehen können, damit der Haushalt eben schnell durchgeht. Das sei wichtig. Alle anderen Fraktionen sind mitgegangen und haben ihre einzelnen Anträge auf Sparmaßnahmen zurückgezogen. Fest steht, dass der Landkreis in den nächsten Jahren den Rotstift ansetzen muss, um die geplanten Einsparungen zu erreichen. Auf die Kreisumlage werde sie sich nicht auswirken, hieß es im Landratsamt.
mso/sir