Bis zu minus 16 Grad sind in der Region möglich, in den Nächten von Samstag bis Dienstag (13.1.). Bei solchen Temperaturen sollten Autofahrer, vor allem die die ihr Auto im Freien stehen haben, einiges beachten, um das Auto zu schützen. Sebastian Popp vom Autohaus Popp in Speichersdorf gibt Tipps:
Frostschutzmittel
Wichtig zum Beispiel: Frostschutzmittel im Kühlsystem und im Scheibenwischwasser. Das sollte bis mindestens -25 Grad ausgelegt sein, sonst kann es teure Schäden im Kühlsystem geben oder schlechte Sicht auf den Scheiben.
Tank
Am besten immer mindestens halb voll halten, damit sich kein Kondenswasser bilden kann, das dann bei so kalten Temperaturen einfriert und das Starten dann verhindert. Und für Dieselfahrer ganz wichtig, jetzt wirklich darauf achten, dass Winterdiesel im Tank ist. Der bleibt auch bei sehr niedrigen Temperaturen fließfähig. Wenn man sich nicht sicher ist, gibt es da spezielle Winter-Additive, die man einfach mit dem Tank kippt und dann auf alle Fälle auf der sicheren Seite ist.
Motor
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Das ist erstens verboten, schadet aber auch dem Motor extrem durch sehr hohen Verschleiß. Besser gleich losfahren, aber behutsam bis alles warm ist.
Batterie
Ganz wichtig, wenn es zu kalt ist, ist die Starterbatterie. Sie ist bei der Kälte meistens das schwächste Glied. Wenn es richtig kalt ist, verliert sie deutlich an Leistung und wer viel Kurzstrecke fährt, riskiert, dass das Auto dann gar nicht mehr anspringt. Darum sollte man die Batterie rechtzeitig prüfen lassen. Das machen die Werkstätten häufig kostenlos, damit man schwächelnde Batterien gleich tauschen lassen kann oder – was die Lebensdauer natürlich extrem verlängert – die Batterie hin und wieder mal ans Ladegerät nehmen.
Türdichtungen
Sie sollten auf alle Fälle trocken sein. A besten das Fahrzeug jetzt, vor dem sehr starken Kälteeinbruch nicht waschen und zusätzlich vielleicht mit ein bisschen Silikonspray oder speziellen Gummipflegestiften behandeln, damit sie nicht festfrieren.
bea