Jugendliche sind täglich knapp 4 Stunden am Handy. Das zeigt eine JIM-Studie aus dem Jahr 2025. Bei den 12 bis 13 Jährigen sind es noch unter drei Stunden am Tag, bei den 18 bis 19 Jährigen schon über 4,5 Stunden. Die meist genutzten Apps der Jugendlichen sind WhatsApp, Instagram und Snapchat. Früher oder später müssen sich mittlerweile praktisch alle Eltern in der Region mit dem Thema Handynutzung auseinandersetzen. In wieweit werden Regeln oder Beschränkungen festgelegt?
Vorschläge für Handynutzungsregeln bzw. Apps für Zeitlimits:
Handyzeit grundsätzlich im Blick behalten:
Das geht ganz einfach in den Einstellungen: bei Apple unter „Bildschirmzeit“, bei Android unter „Digitales Wohlbefinden“. Da sieht man, wie lange man täglich oder wöchentlich am Handy ist und welche Apps besonders viel Zeit fressen. In diesen Einstellungen kann man Zeitlimits für einzelne Apps festlegen, zum Beispiel eine Stunde Instagram am Tag. Wenn die Zeit aufgebraucht ist, wird die App für den Rest des Tages gesperrt. Zusätzlich lassen sich aber auch einzelne Apps zu festen Zeiten sperren – zum Beispiel beim Lernen, Arbeiten oder nachts.
Wie Eltern von ihrem Handy aus die Beschränkungen am Handy des Kindes festlegen können:
Bei Apple geht das ganz einfach über die Apple-ID. Dafür brauchen Eltern UND Kind ein IPhone. Bei Android braucht es eine extra App, z.B. Google-Family-Link oder Qustodio Kindersicherung. Die Funktionen sind ähnlich: Die Eltern können Zeitlimits für Apps festlegen oder auch das Handy sperren – bspw. zur Schlafenszeit. Bei Downloads müssen die Eltern immer erst die Erlaubnis von ihrem Handy aus erteilen. Außerdem gibt es Internetfilter, damit die Kinder nicht auf alles zugreifen können.
me