Der Geschäftsführer des Klinikums Bayreuth, Dietmar Pawlik, übt deutliche Kritik an der Bundespolitik. Im Mainwelle-Interview wirft er ihr vor, die Krankenhäuser finanziell im Stich zu lassen. Während der Corona-Pandemie habe der Bund langfristige Unterstützung versprochen. Stattdessen würden neue gesetzliche Vorgaben das Klinikum Bayreuth massiv belasten. Allein im kommenden Jahr rechnet Pawlik mit rund acht Millionen Euro zusätzlicher finanzieller Belastung. Was er sich von der Politik wünscht, sind vor allem Verlässlichkeit und Augenmaß.
Dieses Verständnis vermisse ich seit der Corona-Pandemie. In der Corona-Pandemie hat man unheimliche Versprechungen seitens der Bundespolitik ausgesprochen. Wir lassen euch nicht im Regen stehen, wir unterstützen euch, ihr könnt langfristig auf uns bauen. Und was kommt im letzten Jahr? Die Bundesgesundheitsministerin Warken (Nina Warken, 2025-2026) über das Thema der sogenannten Meistbegünstigungsklausel, ich spreche lieber über Inflationsanpassung, den Krankenhäusern zwei Milliarden aus der Tasche gezogen.
Pawlik fordert mehr Planungssicherheit für die Krankenhäuser. Durch den finanziellen Druck muss das Klinikum Bayreuth weiter sparen.
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