Kliniken in der Region: Fachvorträge und Fragerunden zu Gesundheitsthemen

11. März 2026 , 15:30 Uhr

Mit dem Frühling kümmern sich viele auch wieder mehr um ihre Gesundheit: Mehr bewegen, mehr draußen sein, wichtige Kontrollbesuche beim Arzt ausmachen. Die Kliniken in der Euroherz-Region nehmen das auf und bieten heute allesamt Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen an.
Die Kliniken Hochfranken laden am Abend in die Münch-Ferber-Villa nach Hof. Dort klärt ein Chefarzt über die kleinen Ausstülpungen des Darms auf, wann sie gefährlich werden und welche Rolle unser Lebensstil dabei spielt. Am Sana Klinikum in Hof geht es am Abend um Frauengesundheit. Um Endometriose, Myome und die Wechseljahre. Die Teilnehmerinnen sind explizit dazu eingeladen, den Ärztinnen vor Ort Fragen zu stellen und dürfen offen über eigene Beschwerden sprechen. Am Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz findet unter dem Motto „Herr Doktor, ich hab da mal ne Frage!“ ein offener Austausch zwischen einem Urologen und dem Publikum statt. Betroffene und Angehörige bekommen hier Wissenswertes zum Thema Prostatakrebs, Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

 

Mittwoch, 11. März 2026, 18:00 Uhr
Forum Gesundheit in der Münch-Ferber-Villa, Münch-Ferber-Straße 1, 95028 Hof
Referent: Andreas Wunsch, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Klinik Münchberg
Kleine Ausstülpungen im Darm, große Folgen: Wann Divertikel gefährlich werden
Andreas Wunsch erklärt Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Divertikelerkrankungen sowie die Rolle von Lebensstil und Prävention.

Das Klinikum Fichtelgebirge lädt gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe nach Prostatakarzinom zu einer offenen Informationsveranstaltung ein. Unter dem Titel „Herr Doktor, ich hab da mal ’ne Frage!“ findet die Veranstaltung am Mittwoch, 11. März 2026, um 18.00 Uhr im Konferenzraum 3 des Klinikums in Marktredwitz statt.
Im Mittelpunkt des Abends steht Dr. Alexander Kugler, Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Fichtelgebirge. In lockerer Atmosphäre beantwortet er Fragen aus dem Publikum – verständlich, offen und ohne Zeitdruck. Themen sind unter anderem Prostataerkrankungen, Vorsorge, Diagnostik und moderne Therapieoptionen. Eigene Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Eingeladen sind Betroffene und Angehörige sowie alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Die Organisation des Abends erfolgt in Zusammenarbeit mit Werner Seelig, Leiter der Selbsthilfegruppe nach Prostatakarzinom, die sich seit vielen Jahren für Information, Austausch und Unterstützung von Betroffenen in der Region engagiert.
Termin: Mittwoch, 11. März 2026, 18.00 Uhr
Ort: Klinikum Fichtelgebirge, Marktredwitz – Konferenzraum 3
Eintritt: frei, ohne Anmeldung

„Über Geld spricht man nicht“, heißt es häufig. Doch es gibt etliche weitere Themen, die in unserer Gesellschaft selten angesprochen werden – beispielsweise Wechseljahresbeschwerden und manche Frauenkrankheiten. „Dabei ist es so wichtig, dass Betroffene wissen, sie sind damit nicht allein“, sagt Dr. Annett Feist, die neue Chefärztin der Frauenklinik am Sana Klinikum Hof.

Das Sana Klinikum lädt deshalb am Mittwoch, 11. März, um 18 Uhr zu einem Vortrag mit dem Titel „Wenn der Körper Fragen stellt: Endometriose, Myome und Wechseljahre verstehen“ ein. Der Vortrag selbst jedoch ist nur ein Teil der Veranstaltung. Die Ärztin möchte die Teilnehmerinnen vor allem dazu ermutigen, im Anschluss an „Gesprächsinseln“ ihr und ihren Kolleginnen Katherina Meissner und Dr. Erika Vojik Ulmanova Fragen zu stellen – und miteinander ins Reden zu kommen über Dinge, über die man selten spricht, und doch viel öfter sprechen sollte.

„Wechseljahresbeschwerden betreffen ungefähr 70 Prozent aller Frauen – und etwa ein Drittel davon sind behandlungsbedürftig“, ordnet Dr. Feist ein. Eines der wichtigsten Kriterium bei der Entscheidung, was behandlungsbedürftig ist und was nicht: „Die Lebensqualität. Wenn die Lebensqualität eingeschränkt ist, muss behandelt werden.“ Und was als einschränkend empfunden wird, sei von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.

Wechseljahresbeschwerden, die oft schon mit Mitte 40 beginnen, lange bevor die Regelblutung ausbleibt, können neben den bekannten „Hitzewallungen“ über Gelenkschmerzen bis hin zu emotionalen Beeinträchtigungen reichen. „Viele Frauen waren schon bei diversen Ärzten, vom Internisten bis hin zum Psychologen – aber niemand kommt darauf, dass es sich um Wechseljahresbeschwerden handelt“, weiß Dr. Feist, die darauf hinweist, dass es sich im asiatischen Raum bei den Wechseljahren um einen positiv besetzten neuen Lebensabschnitt handelt.

Behandelt werden können Wechseljahresbeschwerden, je nach ihrer Intensität, mit Hormontherapie oder teilweise auch pflanzlichen Mitteln. Dabei seien vor allem natürliche, bioidentische Hormone, die chemisch genau den körpereigenen Hormonen entsprechen, sehr gut verträglich.

„Von Endometriose sind ebenfalls viele Frauen betroffen, und es werden immer mehr – aber manchmal dauert es bis zu sieben Jahre, bis sie die richtige Diagnose erhalten.“ Die Beschwerden der Betroffenen sind diffus, ähneln teilweise Regelschmerzen, Blasen- oder Darmbeschwerden. Oft sind sie mit Schlafstörungen und einem Müdigkeitssyndrom verbunden. „Deshalb ist es wichtig, zunächst einmal aufzuklären, was es für Symptome gibt und wie man diese am besten abklärt“, berichtet die Chefärztin.

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