Kleine Häuser statt großer Neubaugebiete: könnten Tiny Houses eine Lösung für mehr Wohnraum in Oberfranken sein? Darüber haben sich Vertreter aus zwölf Kommunen bei einem Workshop in Nordhalben ausgetauscht, teilt Oberfranken Offensiv mit. Die Mini-Häuser brauchen wenig Platz und könnten zum Beispiel leerstehende Flächen oder Baulücken in den Ortskernen nutzen. Der Nordhalbener Bürgermeister Michael Wunder sieht die Häuser als Chance für die Marktgemeinde:
Wir wollen natürlich unsere Ortschaft lebendig machen, Zuzüge generieren und wir wollen natürlich, dass Leute nicht weg müssen. Für ältere Menschen wäre es durchaus eine Alternative von einem großen Haus in ein kleines zu ziehen. Da wäre es natürlich super, wenn sie in Nordhalben bleiben würden.“
Dass das funktioniert, zeigt ein Projekt in Mehlmeisel im Fichtelgebirge. Dort leben inzwischen 21 Menschen in einer Tiny-House-Siedlung. Die Experten sehen darin eine Chance für oberfränkische Gemeinden, neuen Wohnraum zu schaffen, ohne gleich große Flächen neu zu bebauen.