Die Stadt Kronach muss auch 2026 ein Haushaltsloch stopfen. Grund sind unter anderem fehlende Gewerbesteuereinnahmen von rund einer Million Euro und gestiegene Ausgaben, heißt es in einer Pressemitteilung. Allein die Kreisumlage liegt fast drei Millionen Euro über dem Niveau von 2024.
Die Stadt Kronach prüfe deshalb, ob noch nicht begonnene Maßnahmen verschoben werden können. Eine Haushaltssperre gibt es nicht. Für die Haushaltsplanung 2027 will Kronach stärker sparen und zusätzliche Einnahmen erzielen, um wichtige Investitionen und Großprojekte langfristig finanzieren zu können.
Diese aktuelle Situation, so heißt es aus Kronach, stelle derzeit keine Einzelsituation der Stadt Kronach dar, sondern spiegele vielmehr die angespannte wirtschaftliche Lage und die zunehmenden finanziellen Herausforderungen vieler Kommunen wider.