Die Kinderbetreuung in Bayern ist in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zur Debatte gestanden. Die Träger von Kindergärten und Co. haben über Finanzierungsprobleme geklagt – Eltern dagegen über steigende Kosten. Und im kommenden Jahr fällt ja auch noch der Elternzuschuss von 100 Euro weg und soll stattdessen den Kitas bei den Betriebskosten helfen.
Die Zahl der betreuten Kinder in Kita-Einrichtungen in Bayern war zum 1. März in diesem Jahr jedenfalls rückläufig – und das bei einer steigenden Zahl von Einrichtungen und Betreuungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr. Das meldet das Landesamt für Statistik. Das Minus betrifft mehr Kleinkinder unter drei Jahren, aber auch Kinder bis unter sechs Jahren. Oberfranken weist in Bayern die höchsten Betreuungsquoten auf. Bei unter Dreijährigen bzw. Krippenkindern sind es 41,3 Prozent. Die Betreuungsquoten in den Landkreisen Hof und Wunsiedel (43,5 bzw. 41,5 Prozent) liegen sogar noch darüber. In der Stadt Hof sind es weniger Kleinkinder, die in dem Alter schon außerhalb des eigenen Zuhauses betreut werden. Dafür beträgt die Quote von Kindern zwischen drei und sechs Jahren über 100 Prozent. Das heißt, rein statistisch geht jedes Kind in dem Alter in einen Kindergarten.