Der Prügel-Eklat auf den Hofer Judoka Timo Cavelius hat ein Nachspiel: Nun äußert sich der Angreifer Akaki Japaridze zum ersten Mal über die Plattform „Instagram“.
Der 24-jährige Georgier vom JC Leipzig räumt ein, dass körperliche Aggression im Sport inakzeptabel sei, macht aber „ehrverletzendes Verhalten“ seines Gegners als Auslöser geltend.
Cavelius weist den Vorwurf entschieden zurück und erklärt, sein Jubel nach dem Kampf habe allein seinem eigenen Team gegolten.
Nach Angaben der dpa erlitt der 29-Jährige bei der Attacke einen Kieferbruch, wurde operiert und bekam drei Platten eingesetzt.
Für Cavelius hat der Gewaltexzess auch sportlich gravierende Folgen: Er fällt zehn bis zwölf Wochen aus und verpasst die Weltmeisterschaft im Oktober in Baku.
fun