Im Streit um die Höhenklinik in Bischofsgrün müssen die Hoffnungen auf Unterstützung aus der Politik erst einmal zurückgestellt werden. Das bayerische Sozialministerium will nicht eingreifen, berichtet der Kurier. Die Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung, die Klinik zu verkaufen, sei rechtlich einwandfrei und liege in deren eigener Verantwortung, heißt es. Auch weitere Einflussmöglichkeiten sehe das Ministerium nicht. In der Region sorgt das weiter für Kritik – vor allem wegen der unklaren Zukunft des Klinikgeländes. Laut Ministerium laufen aber bereits Gespräche über eine mögliche Nachnutzung. Ministerpräsident Söder hatte Ende Februar eine schriftliche Bitte aus Bischofsgrün erhalten, bei der Höhenklinik einzugreifen.
mso