Die Waldbrandgefahr ist seit Wochen hoch, Flüsse trocknen aus und die Getreidebauern beklagen eine schlechte Ernte. Die langanhaltende Trockenheit zeigt ihre Wirkung. Auch die Kulmbacher Stadtwerke bemerken die Dürreperiode, sagt der stellvertretende Werkleiter Oliver Voß.
Also unser Trinkwasserdurchsatz ist deutlich gestiegen. Wir haben im Normalfall zu Spitzenzeiten einen Verbrauch von acht- bis neuntausend Kubikmeter Trinkwasser am Tag. Und jetzt liegen wir ungefähr bei 11.000 Kubikmeter in der Spitze. Also wir haben eine Steigerung von bis zu 20 Prozent.
Zudem gewinne man aus den Quellen weniger Wasser. Das sei aber im Sommer absolut normal, so Voß weiter. Die Wasserversorgung der Stadtwerke Kulmbach ist gut aufgestellt. Allein mit den Tiefbrunnen könne die Stadt versorgt werden. Wasser aus dem Quellgebiet werde auch an die Fernwasserversorgung Oberfranken abgegeben. Die Kulmbacherinnen und Kulmbacher müssten sich also auf keine Einschränkungen bei der Trinkwasserversorgung einstellen. Voß appelliert aber sparsam mit dem Wasser umzugehen.