Kein „Recht auf unverbaute Aussicht“: Hohenberger Bürgermeister reagiert auf Proteste bei Yamakawa-Besuch

12. Oktober 2024 , 09:00 Uhr
Für über 16 Millionen Euro entsteht in Hohenberg an der Eger bis Mitte 2027 ein neuer Wohnpark. Möglich macht das die Großspende der japanischen Unternehmerin Kazuko Yamakawa. Sie war gestern eigens aus Tokio zum Spatenstich im Fichtelgebirge. Begleitet war die Veranstaltung aber auch von vereinzelten Protesten einiger Anwohner. Die haben Plakate aufgehängt. Mittlerweile haben Gegner des Bauprojekts auch eine Internetseite zu ihrem Anliegen erstellt. Dazu Bürgermeister Jürgen Hoffmann:
„Ja, ich verstehe die Anwohner, die jahrelang eine Wiese vor sich gehabt haben und jahrelang freie Aussicht. Wir sind Gott sei dank in der Demokratie, in der jeder seine Sache sagen darf. Sie haben ihre Meinung kundgetan und das ist in Ordnung. Aber wo es eben noch kein Gesetz gibt, ist das Recht auf unverbaute Aussicht. Deswegen ist das in Ordnung soweit, das ist alles behandelt worden.“
24 barrierefreie Wohnungen entstehen im Yamakawa-Wohnpark. Die sind vor allem für Menschen mit Behinderung und Senioren gedacht. Die künftigen Mieteinnahmen sollen in die Yamakawa-Stiftung „Lebenswertes Hohenberg“ fließen, um damit weitere gemeinnützige Zwecke zu unterstützen.

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