Beim Kreisausschuss im Landratsamt Bayreuth wurde das Bayrisch-Tschechische Projekt „Waldbrand kennt keine Grenzen“ thematisiert. Und die Beschaffung eines Abrollbehälters Vegetationsbrand für die Feuerwehr. Herrman Schreck, Kreisbrandrat, erklärt, dass es sich um ein von der EU gefördertes Projekt handelt. 80 Prozent der Finanzierung werden übernommen und sind für Ausstattung, Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
120.000 Euro muss der Landkreis Bayreuth als Eigenanteil zahlen. Auf die Frage von möglichen Geldgebern schlagen Kreisbeigeordnete vor, dass beispielsweise Gelder des Forstbetriebs oder des Naturschutzes verwendet werden.
Es sind drei Abrollbehälter: Für den Landkreis Bayreuth ist die Bodenbrandbekämpfung vorgesehen, und für die Stadt Bayreuth die Waldbrandbekämpfung aus der Luft. Der Einsatzleitcontainer ist der Feuerwehr Korb Karlsbad zugeteilt. Zusammen sollen die Module in Tschechien und Nordostbayern zum Einsatz kommen, wenn die herkömmlichen Geräte nicht ausreichen. Damit erhält die Region eine Spezialstellung in Bayern und kann weitreichende Gebiete schützen.
Die Regierung von Oberfranken hat die Zusage, dass sich alle Landkreise dazu verpflichten, jeweils 20 Spezialkräfte auszubilden. Sowohl die Abstimmung zur Teilnahme und Billigung der bestehenden Kosten, als auch die Prüfung für weitere Geldgeber, waren einstimmig. Auch Landrat Florian Wiedemann bezeichnet das Projekt als „in die Zukunft gedacht“ und „sehr, sehr sinnvoll“. Die letzte Hürde stellt der EU-Beirat im Mai/ Juni 2026 dar.
sm