Die Handwerkskammer für Oberfranken übt deutliche Kritik an der Politik. Beim Jahrespressegespräch in Mainleus hieß es: Es fehle an klaren Entscheidungen und echter Umsetzung. Das schade besonders dem Handwerk und bremse notwendige Reformen aus. Trotzdem zeigt sich die Branche robust: Mehr Betriebe, mehr Gründungen und mehr Auszubildende sprechen für Stabilität. Sorgen macht der Kammer weiter der Fachkräftemangel. Gleichzeitig setzt die HWK auf Zukunftsprojekte, wie das neue Bildungszentrum in Bamberg oder ein neues Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen, Wasserstofftechnologie und intelligente Ladesysteme im Handwerk. Außerdem haben die Hochschule Coburg und die Uni Bamberg das bundesweit einmalige duale Studium „Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“ entwickelt. Die Studierenden sollen dabei in viereinhalb Jahren eine Ausbildung abschließen und ihren Bachelorabschluss bekommen.