Die Nachricht hat viele Hoferinnen und Hofer schockiert: Die Brauerei Scherdel wird ihren Betrieb in Hof Ende des Jahres einstellen. Oberbürgermeisterin Eva Döhla betont, dass das Brauereihandwerk zur Hofer Identität, Kultur und Tradition gehört. Die Stadt führt deshalb Gespräche mit den Verantwortlichen von Scherdel. Wie es künftig weitergehen kann, werden aber erst die nächsten Monate zeigen, so Döhla im Euroherz-Jahresausblick:
Im Jahr 2026 gibt es noch keine Änderungen bei der Bierversorgung. Der Schlappentag findet 2026 auch in ganz bewährter Weise statt. Der wird von den privilegierten Scheibenschützen veranstaltet und die werden auch letzten Endes die Gespräche führen, wie es dann nach 2026 mit dem Schlappenbier weitergeht.
Für die 35 Beschäftigten hat die Brauerei Lösungen und Unterstützung angeboten. Einige Biersorten von Scherdel sollen bei der Kulmbacher Brauerei im Sortiment bleiben – dann gebraut in Neuensalz bei Plauen. Unabhängig vom künftigen Produktionsstandort hat Bayern Hof jetzt die bestehende Sponsoring-Partnerschaft mit Scherdel um weitere drei Jahre verlängert.