Bei den Haushaltsberatungen in Hof gibt es offenbar Streit um die Stabilisierungshilfen. Einige Stadträte wollen lieber in Projekte investieren. Oberbürgermeisterin Eva Döhla ist es wichtig, nicht auf die Förderung zu verzichten. Im Euroherz-Jahresausblick sagt sie, dass die finanzielle Lage der Stadt angespannt ist. Die Sozial- und Personalausgaben steigen, während die Einnahmen stagnieren. Weitere Abstriche sind nur schwer möglich, so Döhla:
Ich möchte auch unsere Stadt nicht kaputtsparen. Wir haben hier vieles, was Lebensqualität bringt, sei es jetzt Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche oder Kultur und Sport. Und das dürfen wir auch jetzt nicht zerstören, nur weil einfach mal eine schwierige Phase ist. Das Ziel ist eher, die Dinge zu retten durch eine schwierige Zeit.
Trotz klammer Kassen will Hof dieses Jahr viele Projekte angehen. Das sind ein neues Wohngebiet in der Willy-Brandt-Allee, der Neubau der Christian-Wolfrum-Grundschule, die energetische Sanierung der Grünen Au, die weiteren Arbeiten am Bismarckturm und die Sanierung der Sozialräume am Friedhof.