Ermittler haben ein internationales Darknet-Netzwerk mit Bezug zu kinderpornographischen Inhalten und Betrug zerschlagen.
Im Mittelpunkt standen das Bayerische Landeskriminalamt und das Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg. Weltweit konnten bereits hunderte Tatverdächtige identifiziert werden, auch in Deutschland gab es Durchsuchungen und teils Verurteilungen. Auch im Landkreis Forchheim waren Ermittler im Einsatz. Koordiniert wurde die internationale Aktion von Europol, insgesamt waren 23 Staaten beteiligt. Gegen den mutmaßlichen Betreiber – einen 35-jährigen Mann aus China – liegt ein Haftbefehl vor. Ihre Ermittlungen führten dazu, dass mehr als 373.000 Darknet-Seiten abgeschaltet wurden. Die Plattform bot entsprechende Inhalte gegen Bezahlung an, diente nach Erkenntnissen der Ermittler aber vor allem dazu, Nutzer zu betrügen.