Verkehrslärm im Fokus: Eine regionale Aktion zeigt Wirkung. In Aufseß wurde gemeinsam mit Vertretern von Politik und ADAC die Initiative „Weniger Lärm“ vorgestellt. Unterstützt wird die Aktion von der Polizei, unter anderem durch Hinweistafeln und Lärmdisplays an Straßen, die Lautstärke messen und zum leiser Fahren auffordern. Die Aktion gibt es seit 2022 und ist erfolgreich, sagt ADAC Vorstandsmitglied Peter Hübner:
Wir haben einige Gemeinden, die die Displays angefordert haben und wir wissen auch, dass die Bevölkerung diese Displays zu schätzen weiß, weil dadurch die Lärmreduzierung tatsächlich erkennbar ist. Wir haben sehr viele ADAC-Mitglieder, die auch Motorrad fahren und versuchen zusätzlich mit Influencern heutzutage in Kontakt zu kommen und den einen oder anderen so auch noch zu erreichen. Wir versuchen unser Bestes aktuell. Es ist für uns so wichtig, weil die Bevölkerung natürlich in erhebliche Mitleidenschaft gezogen wird. Wir verstehen das. Wenn man den ganzen Sommer, sobald man sich endlich bei schönem Wetter auf seine eigene Terrasse setzen kann, ein Motorrad nach dem anderen hat, kommt man natürlich lärmtechnisch an seine Grenzen als Anwohner. Deswegen versuchen wir eben einen Konsens herzustellen und zu sagen, fahrt langsam, vorsichtig in die Ortschaften speziell, damit wir das Miteinander zukünftig noch genießen können.
Vor Ort war auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann:
Klar ist, dass die Polizei mit ihren Motorradkontrollgruppen auch unterwegs ist, um Geschwindigkeitsbeschränkungen zu kontrollieren, aber auch um zu überprüfen, ob an Maschinen etwas manipuliert wurde, was dann zu einem höheren Lärm führt. Das sind die Maßnahmen, die wir unmittelbar ergreifen.
red