Industrie-Jobs in Oberfranken brechen weiter weg

26. März 2026 , 15:21 Uhr

Seit 2019 sind in Oberfranken mehr als 15.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Allein vergangenes Jahr waren es laut der IHK für Oberfranken Bayreuth rund 3.700 Jobs weniger. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie ist damit auf einen historischen Tiefstand gesunken. Gründe seien unter anderem schwierige Standortbedingungen, unsichere internationale Märkte und die Krise der deutschen Autoindustrie. Kammer-Präsident Michael Waasner fordert deshalb dringend Veränderungen:

„Wir brauchen jetzt eine wirtschaftsfreundliche Politik, eine Politik, die die Standortfaktoren verbessert. Dafür brauchen wir ein Jahr der Reformen, eine Agenda 2030, eine Agenda für mehr Wachstum. Unsere Unternehmen brauchen eine verlässliche Zukunftsperspektive.“

Nur so könne der Wirtschaftsstandort Oberfranken wieder gestärkt werden, so Waasner. Die IHK Oberfranken Bayreuth hat deshalb auch ein Positionspapier verabschiedet – mit der Forderung nach mehr Vollzeitarbeit und einer Senkung der Krankheitsquote.

Das könnte Dich auch interessieren

30.05.2026 SpVgg Bayreuth verpflichtet Niklas Doll Die SpVgg Bayreuth kann den nächsten Neuzugang für die kommende Saison vermelden: Niklas Doll schließt sich der SpVgg an. Der 26-jährige Offensivspieler wechselt nach Bayreuth und verstärkt künftig die Offensive der Altstädter. Doll wurde am 12. Dezember 1999 geboren, ist 1,85 Meter groß und bringt mit seiner Variabilität, seiner Technik und seinem Zug zum Tor 30.05.2026 Großbrand in Schauenstein: Gottesdienst und Spendensammlung Noch immer laufen die Löscharbeiten in Schauenstein. In der Hofer Straße war in der Nacht ein Feuer in einer Scheune ausgebrochen. Verletzt hat sich niemand, die Familie hat allerdings alles verloren, da die Flammen auf die benachbarten Gebäude und das Wohnhaus übergegriffen haben. Bürgermeister Florian Schaller drückt in einem Statement sein tiefes Mitgefühl aus. Gleichzeitig 30.05.2026 Bamberg: Verhandlungen über Kauf des Anker-Geländes zwischen Stadt und BIma laufen weiter Der Kauf des Geländes des Bamberger Ankerzentrums ist weiter nicht abgeschlossen. Wie der Fränkische Tag aktuell berichtet berichtet, laufen die Verhandlungen über den Kaufpreis mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben noch. Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier hält die Forderungen für zu hoch. Laut FT soll es um einen höheren zweistelligen Millionenbetrag gehen. Niedermaier betont, es werde keinen Kauf 30.05.2026 "Plauen spielt": Inklusives Familienfest morgen in der Altstadt Kurz vor dem Kindertag am Montag können sich schon mal alle Kleinen morgen in Plauen einstimmen. Beim inklusiven Familienfest heißt es „Plauen spielt“. Von 14 bis 18 Uhr haben die Plauener Vereine und Initiativen verschiedene Spiel-Stationen, Tänze und Experimente zum Mitmachen und Ausprobieren vorbereitet. In der Altstadt können sich die Kinder am Hobby-Horsing, Brettspielen, Basteln