Die Spitzen von Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf mehrere Reformen geeinigt. Vorher hatte es aber deutliche Kritik an den Plänen gegeben. Auch die Handwerkskammer für Oberfranken hat bei ihrer Vollversammlung auf Schloss Thurnau bekannt gegeben: Das Handwerk fühle sich von der Regierung nicht gleichwertig ernst genommen. Die neuesten Vorschläge zur Sozialversicherung bleiben aus Sicht des Handwerks hinter den Erwartungen zurück. Die HWK erhofft sich stärkere finanzielle Entlastungen. Bei der Vollversammlung hat es aber auch eine gute Nachricht gegeben: Die wirtschaftliche Bilanz für das vergangene Jahr ist besser ausgefallen als gedacht. Die Handwerkskammer hat mehr Geld eingenommen – zum Beispiel durch die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung und durch Meisterkurse. Außerdem hat sie ihr Geld gut verwaltet und dadurch mehr Zinsen bekommen.
red