Der Deutsche Gewerkschaftsbund Oberfranken fordert sofort Entlastungen für Pendler und legt ein Sofortprogramm vor. 4,6 Millionen Pendler gibt es in Bayern. Der DGB Oberfranken fordert eine Übergewinnsteuer auf ungerechtfertigte Krisen- und Spekulationsgewinne von Energieunternehmen, strengere Regeln gegen kurzfristige Preissprünge an Tankstellen sowie direkte Entlastungen für Pendler. Zum Beispiel ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld von 17 Cent pro Kilometer, direkt auszuzahlen oder mit dem monatlichen Lohnsteuerabzug zu verrechnen.
In einer Taskforce-Sitzung gestern in Berlin wurde bereits festgelegt, dass die Verantwortlichen Konzerne künftig nachweisen sollen, wie die Preise sich zusammensetzen. Und die Regierung will, dass Tankstellen künftig nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, die Preise erhöhen dürfen.
Der DGB vor allem nimmt auch den Freistaat Bayern in die Pflicht. Der Freistaat stehe finanziell solide da, er sollte jetzt finanzielle Spielräume nutzen um in bezahlbare und verlässliche Mobilität zu investieren, so der DGB Oberfranken.
red