Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Oberfranken macht sich für eine Trendwende bei der Tarifbindung stark. Wie der DGB mitteilte, arbeitet bundesweit nur noch knapp jeder zweite Beschäftigte unter dem Schutz eines Tarifvertrags. DGB-Oberfranken-Chef Mathias Eckardt verweist auf höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten und mehr Urlaub in tarifgebundenen Betrieben. In Bayern hätten Beschäftigte ohne Tarifvertrag im Schnitt rund 2.700 Euro netto weniger im Jahr. Der DGB fordert deshalb unter anderem ein digitales Zugangsrecht für Gewerkschaften zu den Beschäftigten in den Betrieben.