Der Krisendienst Oberfranken zieht nach fünf Jahren eine positive Zwischenbilanz. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 655 3000 erhalten Menschen in psychischen Krisen rund um die Uhr Hilfe.
Die Zahl der Kontakte ist seit dem Start 2021 deutlich gestiegen – von rund 4.900 auf über 9.400 im vergangenen Jahr. Auch die Einsätze mobiler Krisenteams vor Ort haben zugenommen. Am Telefon beraten Fachkräfte aus Psychologie, Sozialpädagogik und psychiatrischer Pflege. Bei Bedarf kommen mobile Teams innerhalb einer Stunde zu den Betroffenen. Besonders häufig suchen junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren Unterstützung.
Themen sind unter anderem Trennungen, Depressionen und andere akute Belastungssituationen.
Der Bedarf ist da, kommentiert Bezirkstagspräsident Henry Schramm. Der Bezirk Oberfranken will das Angebot bekannter machen und Menschen ermutigen, frühzeitig Hilfe zu suchen. Denn je früher Unterstützung erfolgt, desto besser lassen sich schwere Krisen verhindern, heißt es in einer Mitteilung des Bezirks.