Bei der Kulmbacher Bürgerversammlung gestern hat Oberbürgermeister Ralf Hartnack die nächsten großen Aufgaben für die Stadt skizziert. Als einen Schwerpunkt nannte er die Neubebauung des Kauflandplatzes – dazu laufen aktuell Gespräche mit regionalen Partnern. Hartnack zeigte sich zuversichtlich, dass es hier bald Fortschritte geben könnte.
Als Zukunftschance bezeichnete er den Uni-Campus in Kulmbach. Entlang des Weißen Mains soll eine Verbindung vom Spinnereigelände über den Kauflandplatz bis zum Mustergarten und zum Schwedensteg entstehen.
Damit könnten West und Ost der Stadt besser miteinander verbunden werden.
Ein wichtiger Baustein dabei soll eine neue Fuß- und Radwegbrücke über die stark belastete Kreuzung Heinrich-von-Stephan- und Hans-Hacker-Straße werden. Dafür läuft derzeit eine Machbarkeitsstudie, entscheiden aber, so Hartnack, sei noch nichts.
Mehr Bürgerinnen und Bürger als sonst waren bei der Versammlung gestern Abend. Es ging sehr detailliert um Stellen in der Stadt, wo zu schnell gefahren werde, wo Radfahrer benachteiligt oder auch bevorzugt werden, wo der Verkehrslärm zu stark ist. Die Freunde der Plassenburg wollen Bäume auf dem Areal um die Plassenburg gestutzt haben um die Sicht auf die Burg zu verbessern.