Immobilienbesitzer sollen – wenn es nach der schwarz-roten Koalition geht – weiter Öl- und Gasheizungen in ihre Wohnhäuser einbauen dürfen. Darauf haben sich Union und SPD bei ihren Verhandlungen geeinigt. Kritik kommt nicht nur von Umweltschützern, den Grünen und dem Deutschen Mieterbund, sondern auch vom Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer:
Ich finde, es geht am Ziel der Einhaltung der Klimaziele vorbei. Ich persönlich hätte an dem Gesetz nichts geändert, weil ja dennoch die Förderungen für klimaneutrale Heizungen wie Wärmepumpen bestehen bleiben – zumindest bis 2029. Natürlich hat man jetzt ein bisschen mehr Entscheidungsfreiheit als Endkunde, aber trotz allem muss der Klimaschutz unser oberstes Ziel sein.
Wer eine Öl- oder Gasheizung neu einbaut, muss laut Experten mit steigenden Kosten rechnen. Die Verbraucherzentrale rät deshalb zu einer neutralen und unabhängigen Beratung.
red