Die angeschlagene Firma HABA aus Bad Rodach hat ihr Sanierungskonzept vorgestellt. Unter anderem werden fast 700 Stellen abgebaut. Heute/gestern (4.10.) wurde der sogenannte „Zukunftspakt 2030“ dem Betriebsrat und den Beschäftigten vorgelegt. Für die Umsetzung braucht es bis Ende November eine Zustimmung des Gesamtbetriebsrats. Bis 2030 sollen nur noch knapp 1 000 der aktuell 1 677 Mitarbeitenden für den Spielwarenhersteller tätig sein. Für die Marke HABA soll mit der Strategie der Fokus auf hochwertige Spielwaren und Spiele zur Entwicklungsförderung von Kindern liegen. HABA Pro soll seine Marktführerschaft bei Möbeln für Kindertagesstätten und Ganztagseinrichtungen weiter ausbauen. Elementarer Bestandteil ist auch die bereits angekündigte Einstellung der Marke JAKO-O. Wie berichtet hatte steckt HABA in finanziellen Schwierigkeiten.