Die Energieversorgung im Raum Forchheim wird bald noch besser. Mit dem Spatenstich für das neue Umspannwerk in Hausen wurde dafür am Nachmittag der Weg bereitet. Damit soll die Stromversorgung langfristig gesichert werden. Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein erklärt im Radio Bamberg Interview: „Da versprechen wir uns einfach ein ganzes Stück Versorgungssicherheit für die Stadt, für die Bevölkerung, für die Industrie, für das Gewerbe. Wir stoßen perspektivisch in dem Zeitraum 2030 an die Leistungsfähigkeit des bestehenden Umspannwerkes und da wollten wir eben frühzeitig dagegenwirken, um einfach eine Versorgungssicherheit für die Zukunft sicherzustellen und gleichzeitig auch das Thema erneuerbare Energien mit in den Blick zu nehmen.“ Mit dem neuen Umspannwerk sind die Kapazitäten für Einspeisung und Verteilung gewährleistet, so Christian Sponsel, Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim: „Wir können in der Bezugsrichtung (Industrie, Haushalte, Fachplan, Wohnen, Wärmepumpe, Elektromobilität) mehr Leistung nach Forchheim bringen. Da ist das alte Umspannwerk bald an seiner Grenze. Und das andere ist, dass wir in der anderen Richtung – sprich wenn viel erneuerbare Energie in Forchheim erzeugt wird – das auch aufnehmen und zurück in den vorgelagerten Netzbetreiber bringen.“ Forchheim hat bereits ein Umspannwerk, welches jedoch voraussichtlich gegen 2030 an seine Grenzen kommen werde. Das Neue soll jetzt rechtzeitig für Entlastung sorgen. Läuft alles nach Plan, geht es 2026 in Betrieb.