Es passiert hinter verschlossenen Türen, Betroffene erzählen oft nichts aus Scham oder Angst. Eine Ausstellung widmet sich dem Thema häuslicher Gewalt. Mehr Aufmerksamkeit soll es durch eine Wanderausstellung bekommen. Die nennt sich „Gewalt LOSwerden“ und stammt vom Bayerischen Familienministerium. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen, Tabus zu brechen und Menschen zum genauer hinschauen zu bewegen. Letztendlich soll die Ausstellung auch Hilfe bieten.
Ab heute ist sie an der Volkshochschule Hofer Land in Hof zu sehen. Der Frauennotruf Hochfranken der Diakonie hat die Ausstellung nach Hof gebracht. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr.
Danach kann die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 und 17.00 Uhr sowie freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr besucht werden. Für Gruppen und Schulklassen wird um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 09281 77677 oder per E-Mail an frauennotruf@diakonie-hochfranken.de gebeten.
Mit der Initiative „Gewalt LOSwerden“ setzt sich der Frauennotruf Hochfranken für eine Gesellschaft ein, in der Gewalt keinen Platz hat. Nur durch Aufklärung, Prävention und konkrete Hilfsangebote können Betroffene gestärkt und Gewalt langfristig verhindert werden.