Die Erntebilanz beim Getreide in der Region ist durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Jetzt (10.7.) hat der Bayerische Bauernverband eine erste Bilanz für dieses Jahr gezogen. Besonders schlecht sieht es bei Roggen, Hafer und Weizen aus, sagt der oberfränkische Verbandspräsident Hermann Greif:
Bei den späteren Getreiden, da wird es jetzt richtig heftig, weil der Weizen, vor allem der Roggen und der Hafer, die sind jetzt in diese Trockenheit und vor allem in diese gnadenlose 40 Grad Hitze reingefallen. Und da sind alle diese Pflanzen auf Notbetrieb gegangen und haben als Ergebnis dann wahrscheinlich sehr viele kleine Körner, die sind maximal noch für die Fütterung geeignet, aber niemals für die menschliche Nahrungsmittelerzeugung.
Aber auch die hohen Preise für Dünger und Treibstoff belasten die Landwirtschaft. Greif sagt, viele Betriebe hätten sogar schon ganz geschlossen.
kf