In Bayreuth machte zuletzt ein besonders hartnäckiges Gerücht die Runde: Der frühere Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) soll Interesse am Amt des Kulturreferenten bekundet haben – vorzugsweise in Teilzeit.
Gegenüber dem Nordbayerischen Kurier stellte er klar, er habe sich nicht „beworben“, sondern vielmehr angeboten, seinen Nachfolger Andreas Zippel (SPD) zu „unterstützen“. HIER KLICKEN ZUM ARTIKEL
Nach Angaben Ebersbergers bezieht sich dieses Angebot ausschließlich auf Angelegenheiten rund um die Bayreuther Festspiele. Dort kenne er sich aus, da er bei Vertragsverhandlungen und Satzungsänderungen häufig eingebunden gewesen sei. Die Unterstützung wolle er ausdrücklich „als Stadtrat“ leisten und dafür nicht bezahlt werden.
Hintergrund ist die widerrufliche Freistellung der Kultur- und Wirtschaftsreferentin Eva Bär Anfang Mai. Mit ihr und Ebersberger seien zwei Personen aus der Stadtverwaltung weggefallen, die mit den laufenden Verhandlungen und Strukturen der Festspiele vertraut sind.
Ob Oberbürgermeister Zippel das Angebot annimmt, ist derzeit offen. „Er hat sich noch nicht geäußert“, sagte Ebersberger dem Nordbayerischen Kurier.
fun