Die Gemeinden und Landkreise in der Region haben immer weniger finanziellen Spielraum. In vielen Kommunen steigt auch der Schuldenstand immer weiter. Der Trend zeigt sich auch in Sachsen. Zum Ende des vergangenen Jahres lag er bei 3,815 Milliarden Euro, teilt das Statistische Landesamt mit. Das waren 641 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung der kommunalen Haushalte lag demnach bei 947,34 Euro. Die Statistik nach oben getrieben haben vor allem die großen Städte. Fast die Hälfte der kommunalen Schulden (49,3 Prozent) entfiel auf die kreisfreien Städte. Insgesamt konnten aber mehr Gemeinden ihren Schuldenstand verringern, dazu zählt auch der Vogtlandkreis.