Im Landkreis Forchheim sind zwei Fälle der Geflügelpest bestätigt worden. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde bei zwei toten Kanadagänsen das Virus vom Typ H5N1 nachgewiesen. Die Tiere waren am 10. und 11. Februar im Stadtgebiet Forchheim nahe der Sportinsel gefunden worden. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat das Geflügelpest-Virus offiziell bestätigt. Auch bei weiteren Kanadagänsen aus Forchheim und Ebermannstadt besteht der Verdacht auf Vogelgrippe. Die Proben wurden ebenfalls an das Friedrich-Loeffler-Institut geschickt – die Ergebnisse stehen hier noch aus.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollen wildlebende Wasservögel wie Enten, Schwäne oder Gänse grundsätzlich nicht gefüttert werden. Das Füttern von Singvögeln im eigenen Garten mit sauberen Futtersilos gilt laut Behörden weiterhin als unbedenklich. Das Veterinäramt Forchheim weist außerdem erneut auf die Einhaltung strenger Biosicherheitsmaßnahmen für Geflügelhalter hin – und zwar auch für Hobbyhalter.
Dazu gehört unter anderem:
Auch kleinere Geflügelhaltungen können das Risiko einer Ansteckung deutlich senken:
Die Behörden beobachten die Lage weiter genau.