Die Kirschen hängen – aber sie bleiben klein. Und auch im Wald wird die Trockenheit jetzt zum Problem. Was den Obstbauern in der Region Bamberg/Forchheim Sorgen macht, trifft längst auch die heimischen Wälder: Seit Wochen fehlt der Regen, die Böden sind ausgetrocknet und den Bäumen fehlt die Kraft zur Selbstverteidigung. Hermann Greif, Präsident des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Bauernverband: „In diesem Jahr beobachten wir mit großer Sorge, wie die anhaltende Trockenheit den Bäumen erneut zusetzt und dem Borkenkäfer leichtes Spiel verschafft. Viele Waldflächen könnten wir wieder verlieren – denn ohne ausreichend Wasser produzieren die Bäume zu wenig Harz, um sich wirksam gegen den Schädling zu wehren.“ Schon in den vergangenen Jahren mussten viele befallene Fichtenbestände in der Region gerodet werden. Die Hoffnung liegt nun auf baldigem Regen – sonst droht auch 2025 ein weiterer Verlust gesunder Waldflächen.