Wir stehen kurz vor einem langen Osterwochenende. Am Sonntag werden viele Kinder in der Region nach versteckten Eiern suchen, morgen gibt’s bei vielen Fisch zu essen und heute – am Gründonnerstag – kommt traditionell etwas Grünes, wie Spinat oder grüne Suppe, auf den Tisch. Woher der Gründonnerstag seinen Namen hat, weiß Heimatforscher Adrian Roßner:
„Eigentlich kommt er ja vom „Greinen“, also vom „Betrauern“, aber er wurde dann eben am Ende schlichtweg mehr oder weniger falsch übersetzt, wodurch dann eben durch diese hochdeutsche Rückübersetzung das Wörtchen „Grün“ daraus geworden ist. Und das ist jetzt dann natürlich wieder der Punkt, wo die Leute angesetzt haben und gesagt haben, okay, wenn jetzt in dem Wort plötzlich dieses Adjektiv grün mit auftaucht, dann nehmen wir das halt auf und übertragen das auf unser Essen.“
In vielen katholischen Kirchen wäscht der Pfarrer heute außerdem den Gläubigen die Füße. So hat es Jesus auch beim letzten Abendmahl bei seinen Jüngern gemacht.