In Oberfranken gibt es viele Störche, besonders im Landkreis Kulmbach, aber von einer Plage ist man noch weit entfernt, das sagt der LBV. Trotzdem, es gibt auch im Kulmbacher Land Hotspots und dann entstehen Probleme. Zum Beispiel in Melkendorf. Die Bayernwerk AG muss immer wieder Nester von Starkstrommasten dort entfernen. Katrin Geyer vom LBV in Kulmbach.
Gerade bei der Kompostierungsanlage in Katschenreuth, da verläuft eine wichtige Stromtrasse die 110 kV Leitung und da hängen letztendlich viele Industriebetriebe dran und wenn da starke Stromschwankungen oder Ausfälle sind, kann das für die Produktionsschäden bedeuten.
Die besondere Situation bei Melkendorf, die Masten für die Starkstromleitung bieten aus Storchensicht gute Nistmöglichkeiten die Kompostieranlage in der Nähe ist eine optimale Futterquelle.
Das Monitoring im Landkreis Kulmbach hat für das vergangene Jahr 14 Brutpaare erfasst, vor 20 Jahren waren es nur zwei. In Oberfranken insgesamt ist die Zahl der Weißstorchpaare von 11 auf 167 gestiegen. Das Artenhilfsprogramm des Landesamts für Umwelt ist inzwischen zu einem Beratungsprogramm verändert worden, mit weniger Geld.