Führerschein bald billiger?: Führerschein-Reform von Bundesverkehrsminister Schnieder sorgt für Kritik

20. Januar 2026 , 18:43 Uhr

Mit 18 endlich alleine Auto fahren – für viele der erste große Schritt in die Freiheit. Doch der Führerschein wird immer mehr zum Luxus: In Kulmbach zahlen Fahrschüler aktuell im Schnitt rund 3.500 Euro.
Zu viel, sagt Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Mit einer Reform will er den Führerschein günstiger machen – unter anderem durch weniger Fragen in der Theorieprüfung, weniger Sonderfahrten und den Wegfall des verpflichtenden Theorieunterrichts. Viele junge Leute warten deshalb ab und verschieben ihren Führerschein. Auch Kulmbacher Fahrschulen spüren das.
Skeptisch ist Stefan Teufel von der Fahrschule Teufelswerk. Er glaubt nicht an sinkende Kosten und kritisiert die Reformpläne deutlich:

Er sollte mit dem Träumen aufhören. Das ist reiner Populismus, den er betreibt. Wenn er jetzt die Fahrstunden reduzieren würde, wird er dann die Sicherheit noch im Vordergrund stehen? Wenn ich ehrlich bin, von diesen vier Autobahnfahrten, die wir machen, möchte ich keine Minute weniger machen.

Steigende Kosten für Sprit, Versicherungen und Fahrzeuge machten einen günstigeren Führerschein ohnehin unrealistisch, so Teufel. Ob und wann die Reform überhaupt kommt, ist noch offen – bisher gibt es nur Eckpunkte. Nach Angaben des Verkehrsministeriums könnten Änderungen frühestens Anfang 2027 greifen.

Das könnte Dich auch interessieren

20.01.2026 Innovationsgutschein Bayern verlängert: mehr Förderung für kleine Betriebe bis 2029 Gute Nachrichten für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe: Der Innovationsgutschein Bayern wird verlängert und sogar ausgeweitet. Wie die Stadt Bamberg aktuell mitteilt, wurde das Förderprogramm bis Ende 2029 verlängert und weiterentwickelt. Mit dem Innovationsgutschein unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Es gibt zwei Varianten: Der Standard-Gutschein fördert kleinere Projekte. Der 20.01.2026 Wie können Kirchengebäude in Zukunft finanziert werden?: Kirchengemeinden im Dekanat Kulmbach beraten bis Ende des Jahres Wie können Kirchengebäude in Zukunft finanziert und unterhalten werden? Darüber beraten aktuell auch die Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Kulmbach. Das teilt der Kulmbacher Dekan Friedrich Hohenberger auf Nachfrage mit. Hintergrund ist der Mitgliederschwund, auch bei der evangelischen Kirche. Dadurch schwinden auch die Einnahmen der Kirche. Derzeit würden die Gremien im Dekanatsbezirk beraten, auf welche Gebäude die 20.01.2026 Weichenstellung für die Zukunft: Sanierung des „Rodach Beach“ in Marktrodach nimmt Fahrt auf Die Sanierung des „Rodach Beach“ in Marktrodach nimmt Fahrt auf. So schreibt es die Gemeinde und berichtet von dem Planungsstand. Das Freibad sei eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte. Nachdem der Gemeinderat letztes Jahr grünes Licht für den Erhalt des Bades gegeben hat, laufen die Vorbereitungen für die Millionen-Investition, heißt es. Die Auswahl der Planungs-Experten und die 20.01.2026 Arbeitslosigkeit im Raum Bayreuth trotzt konjunktureller Lage Im Raum Bayreuth/Hof ist die Zahl der Arbeitslosen 2025 nur leicht gestiegen. Diese Bilanz hat heute (20.01.) der Chef der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof Sebastian Peine gezogen. Im Gespräch mit Radio Mainwelle sagt er: Die konjunkturellen Einflüsse und auch der Transformationsprozess in der Wirtschaft, der momentan läuft, ist auch nicht spurlos am Raum Bayreuth vorbeigegangen.