Freistaat duldet keine Besetzung von bayerischen Universitäten

27. Mai 2024 , 05:35 Uhr

In Berlin haben rund 150 pro-palästinensische Studenten vergangene Woche ein Institut der Humboldt-Universität besetzt. Sie haben unter anderem gefordert, alle Hilfen der Bundesregierung an Israel sofort zu beenden. Die Polizei musste das Gelände räumen. Zu dem Vorfall äußert sich jetzt die Bayerische Staatsregierung, auch mit Blick auf die Uni Bayreuth.

Von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kommt die klare Ansage: Solche Aktionen werde man an den Unis in Bayern nicht dulden, also auch nicht an den Universitäten in Bayreuth und Bamberg sowie dem Uni-Campus in Kulmbach. Auch Störungen des Uni-Betriebes seien nicht akzeptabel, so Herrmann. Besetzungen würden konsequent beendet und es gebe eine Strafverfolgung wegen Hausfriedensbruch. Wissenschaftsminister Blume ergänzt, jüdische Studierende und Wissenschaftler müssten sich sicher fühlen können.

An der Berliner Uni hatte die Leitung den Protest der propalästinensischen Aktivisten zunächst geduldet und wollte mit ihnen diskutieren.

red

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