Der Klimawandel hat die Wälder in Oberfranken, besonders im Frankenwald, stark belastet. Das wurde bei der Sitzung des Ministerrats in Bamberg gestern (12.1.) deutlich. Heiße und trockene Sommer führten ab 2018 zu einer massiven Borkenkäferplage und großflächigem Fichtensterben – vor allem in den Landkreisen Kronach, Kulmbach, Coburg und Lichtenfels. Die Schadholzmengen sind seit dem Höchststand 2023 deutlich zurückgegangen. Parallel läuft die Wiederaufforstung. Rund 100 Millionen Euro wurden in den vergangenen fünf Jahren in die Schädlingsbekämpfung und die Aufforstung investiert. Der Freistaat unterstützt außerdem Forschungsprojekte zum Waldumbau. Bis 2040 soll Bayern klimaneutral werden. Dabei spiele der Wald eine entscheidende Rolle, heißt es aus dem Kabinett.