Seit Jahrzehnten hofft die Region auf eine schnellere und modernere Zugverbindung zwischen Nürnberg und Sachsen. Doch wegen eines unzureichenden Kosten-Nutzen-Verhältnisses liegt die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale schon lange auf Eis. Jetzt kommt offenbar wieder Bewegung in die Sache. Wie der MDR berichtet, gibt es eine aktualisierte Prüfung, die zeigt: Die Franken-Sachsen-Magistrale ist wirtschaftlich zu betreiben. Das hat der amtierende Bundesverkehrsminister Volker Wissing erklärt, heißt es in einem Artikel. Teil des Projekts ist der Abzweig der Magistrale von Marktredwitz nach Eger in Tschechien. Der Abschnitt soll eine Verbindung zu den Bahnstrecken nach Pilsen und Prag schaffen, heißt es. Während in Sachsen schon viele Gleise elektrifiziert sind, fehlen bei uns in Bayern noch die Oberleitungen. Politiker aus der Region setzen sich schon seit Jahren dafür ein, dass sich das endlich ändert und künftig keine Dieselloks mehr in Oberfranken unterwegs sind.