Jetzt ist sie offiziell im Amt: Martina Hebendanz ist heute im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Forchheimer Stadtrats als neue Oberbürgermeisterin vereidigt worden. Die CSU-Politikerin legte ihren Amtseid vor der ältesten Stadträtin Anita Kern ab und erhielt anschließend die goldene Amtskette der Stadt.
Im Radio Bamberg Interview sagte Hebendanz nach ihrer Vereidigung:
„Also es erfüllt mich erstmal mit sehr viel Stolz. Es geht in die Geschichte Forchheims ein und so wie Sie es heute in meiner Rede auch hören konnten. Und in meinem Wahlkampf auch immer ganz oben anstand ist dieses Miteinander tatsächlich das Allerwichtigste. Mit dem ganzen Stadtrat auch relativ zeitnah, wenn wir jetzt auch mal ein bisschen Routine gefunden haben, in Klausur zu gehen, damit wir gemeinsam unseren Weg uns vorstellen können.“
Neben der Vereidigung der neuen Oberbürgermeisterin standen auch die Wahlen der weiteren Bürgermeister auf der Tagesordnung. Udo Schönfelder von der CSU bleibt weiterhin 2. Bürgermeister der Stadt Forchheim. Er wurde mit 32 Stimmen erneut gewählt.
Im Radio Bamberg Interview zeigte er sich sichtlich erfreut über das Ergebnis:
„Ja, ich freue mich wie ein kleines Kind und in der Tat waren die zwölf Tage jetzt dazwischen, wie zwischen den Jahren, also ich habe auf heute hin gefiebert, ich bin da ganz ehrlich und ich freue mich wirklich jetzt dann bei 39 Wahlberechtigten schriftlich geheim 32 Stimmen auf meinen Namen jetzt hier erhalten zu haben. Das zeugt auch davon, dass ich von allen Parteien mitgetragen werde. Aufgrund dessen möchte ich auch dann eben abliefern.“
Schönfelder will sich auch künftig vor allem um die Zukunft des Kellerwaldes sowie die Finanzen der Stadt kümmern.
Neuer 3. Bürgermeister ist künftig Manfred Hümmer von den Freien Wählern. Er übernimmt das Amt erstmals und möchte sich insbesondere für die Bereiche Barrierefreiheit, Kultur und Gesellschaft einsetzen.
Im Radio Bamberg Interview sagte Hümmer:
„Ich stehe voll dahinter, mein Herz gilt der Stadt Forchheim und ich bin, wie gesagt, mit meiner Verwaltungsexpertise, glaube ich, auch durchaus geeignet, mich da konstruktiv einzubringen. Ich freue mich natürlich über den großen Vertrauensbeweis, auch Respekt vor meinem Mit-Konkurrenten oder Gegenkandidaten Rainer Büttner, auch er hätte das verdient gehabt, aber ich habe ja gesagt, ich bin ein Brückenbauer und ich werde auch mit ihm versuchen, gut zusammenzuarbeiten.“
Im Anschluss an die Bürgermeisterwahlen wurden außerdem die 15 neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte vereidigt. Insgesamt besteht der Forchheimer Stadtrat aus 40 Mitgliedern.