Fördermillionen für Glasfaserausbau in Pretzfeld und Gößweinstein

15. Mai 2026 , 17:37 Uhr

„Schnelles Internet ist der Schlüssel zur digitalen Zukunft – und Bayern geht hier mit gutem Beispiel voran. Mit über 150.000 Kilometern Glasfaserleitungen, das entspricht fast vier Erdumrundungen, sorgen wir dafür, dass Highspeed-Internet in Stadt und Land ankommt. Mehr als 500.000 direkte Glasfaseranschlüsse entstehen – das ist ein starkes Signal für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und zukunftsstarke Kommunen. Unser Ziel ist klar: Jeder Haushalt in Bayern soll vom Gigabit-Internet profitieren. Dafür investieren wir mit Leidenschaft und Weitblick – für ein modernes, zukunftsfähiges Bayern“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Oberfranken steht für Innovation und starken Mittelstand – und dafür braucht es leistungsstarke digitale Netze. Mit dem Gigabit-Ausbau schaffen wir die digitale Grundlage, die unsere Unternehmen und Kommunen in Oberfranken benötigen, um weiterhin wettbewerbsfähig und zukunftssicher zu bleiben. Eine gute Gigabit-Infrastruktur ist heute unverzichtbar: Sie verbindet Menschen, eröffnet neue Chancen und stärkt den Wirtschaftsstandort Oberfranken nachhaltig. Gleichzeitig bedeutet sie eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität und ist wichtige Voraussetzung für Leben und Arbeiten im ländlichen Raum. Über unsere Bayerische Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 erhalten heute der Markt Pretzfeld rund 836.000 Euro und der Markt Gößweinstein rund 195.000 Euro an Fördermitteln. Unser Engagement zeigt: Bayern investiert gezielt in seine Regionen, damit digitale Teilhabe und wirtschaftlicher Erfolg auch in Oberfranken erfolgreich Hand in Hand gehen“, so Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel bei der Übergabe des Förderbescheids an den Markt Pretzfeld und an den Markt Gößweinstein heute.

Der Markt Pretzfeld und der Markt Gößweinstein beweisen ihr hohes Engagement für Bayerns Weg in eine Gigabitgesellschaft und erhalten hierfür jeweils einen Bescheid nach der Bayerischen Kofinanzierungsrichtlinie 2.0 zur Graue Flecken Förderung des Bundes in Höhe von 835.800 Euro und 195.061 Euro. Pretzfeld und Gößweinstein beteiligten sich auch bereits am Ausbau nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie. Im Rahmen aller Programme wurden dem Markt Pretzfeld insgesamt rund 1,19 Millionen Euro und dem Markt Gößweinstein insgesamt rund 5,6 Millionen Euro an Breitbandmitteln des Freistaats zugesagt.

Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen auf meist 10 Prozent wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.

Das könnte Dich auch interessieren

26.07.2026 Partyabend auf Lichtenfelser Campingplatz eskaliert: 39-Jähriger verletzt Kontrahenten mit Steinkrug Am Wochenende ist ein Streit auf einem Campingplatz in Lichtenfels eskaliert. Mehrere Freunde haben am Samstagabend dort gefeiert und Alkohol getrunken, schreibt die Polizei. Abseits der eigentlichen Feier sind zwei 39-Jährige aneinander geraten, heißt es im Polizeibericht weiter. Der zunächst verbale Streit ist in eine Handgreiflichkeit übergegangen. Einer der Männer hat dem anderen mit einem 26.07.2026 Brand auf einem Feld bei Wirsberg: Landwirte und Feuerwehr reagieren schnell Bei Wirsberg hat heute ein Feld gebrannt. Bei Mäharbeiten auf dem Feld westlich von Neufang ist vermutlich ein Stein in das Mähwerk des Mähdreschers geraten, schreibt die Polizei. Durch den entstandenen Funkenflug ist das Feuer entstanden und hat sich wegen starker Winde relativ weit ausgebreitet, heißt es. Der 43-jährige Fahrer des Mähdreschers und weitere Landwirte 26.07.2026 Oberfranken als Modellregion für selbstfahrende Busse und Shuttels: Hochschule Coburg und HUK-Coburg sehen große Chancen Oberfranken könnte Modellregion für selbstfahrende Busse und Shuttles werden. Die Hochschule Coburg und die HUK-COBURG sehen darin vor allem für den ländlichen Raum große Chancen. Kleinere Orte könnten besser angebunden und der Mangel an Busfahrern teilweise ausgeglichen werden. Die Hochschule Coburg forscht schon länger zu autonomer Mobilität und bietet am Campus in Kronach einen eigenen 26.07.2026 Folgenschwerer Schlag mit einem Steinkrug Ein Streit auf einem Campingplatz endete für zwei Männer im Krankenhaus. Hier die Einzelheiten der Polizei: Am Samstagabend feierten mehrere Freunde auf einem Campingplatz in Lichtenfels beim lauen Sommerabend und konsumierten Alkohol. Zwischen einem 39-jährigen Dörfles-Esbacher und einem 39-jährigen Lautertaler eskalierte abseits der eigentlich Feier ein verbaler Streit. Der Streit ging in eine Handgreiflichkeit über und endete