„Schnelles Internet ist der Schlüssel zur digitalen Zukunft – und Bayern geht hier mit gutem Beispiel voran. Mit über 150.000 Kilometern Glasfaserleitungen, das entspricht fast vier Erdumrundungen, sorgen wir dafür, dass Highspeed-Internet in Stadt und Land ankommt. Mehr als 500.000 direkte Glasfaseranschlüsse entstehen – das ist ein starkes Signal für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und zukunftsstarke Kommunen. Unser Ziel ist klar: Jeder Haushalt in Bayern soll vom Gigabit-Internet profitieren. Dafür investieren wir mit Leidenschaft und Weitblick – für ein modernes, zukunftsfähiges Bayern“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
„Oberfranken steht für Innovation und starken Mittelstand – und dafür braucht es leistungsstarke digitale Netze. Mit dem Gigabit-Ausbau schaffen wir die digitale Grundlage, die unsere Unternehmen und Kommunen in Oberfranken benötigen, um weiterhin wettbewerbsfähig und zukunftssicher zu bleiben. Eine gute Gigabit-Infrastruktur ist heute unverzichtbar: Sie verbindet Menschen, eröffnet neue Chancen und stärkt den Wirtschaftsstandort Oberfranken nachhaltig. Gleichzeitig bedeutet sie eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität und ist wichtige Voraussetzung für Leben und Arbeiten im ländlichen Raum. Über unsere Bayerische Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 erhalten heute der Markt Pretzfeld rund 836.000 Euro und der Markt Gößweinstein rund 195.000 Euro an Fördermitteln. Unser Engagement zeigt: Bayern investiert gezielt in seine Regionen, damit digitale Teilhabe und wirtschaftlicher Erfolg auch in Oberfranken erfolgreich Hand in Hand gehen“, so Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel bei der Übergabe des Förderbescheids an den Markt Pretzfeld und an den Markt Gößweinstein heute.
Der Markt Pretzfeld und der Markt Gößweinstein beweisen ihr hohes Engagement für Bayerns Weg in eine Gigabitgesellschaft und erhalten hierfür jeweils einen Bescheid nach der Bayerischen Kofinanzierungsrichtlinie 2.0 zur Graue Flecken Förderung des Bundes in Höhe von 835.800 Euro und 195.061 Euro. Pretzfeld und Gößweinstein beteiligten sich auch bereits am Ausbau nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie. Im Rahmen aller Programme wurden dem Markt Pretzfeld insgesamt rund 1,19 Millionen Euro und dem Markt Gößweinstein insgesamt rund 5,6 Millionen Euro an Breitbandmitteln des Freistaats zugesagt.
Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen auf meist 10 Prozent wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.