Die Zahl der Flüchtlinge im Kulmbacher Land sinkt stetig. Nach Angaben der Regierung von Oberfranken sind aktuell im Landkreis Kulmbach 1.151 Asylsuchende und Geflüchtete untergebracht. 2023 waren es noch 1300.
In der Bayerischen Rundschau gibt Oliver Hempfling, Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit am Landratsamt, einen Überblick. Demnach wurden auch schon Asylbewerberunterkünfte im Landkreis Kulmbach aufgegeben und geschlossen. Zum Beispiel das ehemalige Polizeigebäude in der Hans-Plank-Straße, das von der Regierung von Oberfranken genutzt worden war, oder auch eine Wohngemeinschaft in Oberhettersreuth bei Harsdorf für 28 junge Männer. Inzwischen sind sie als Flüchtlinge anerkannt, haben Arbeit gefunden oder sind weggezogen. Auch Unterkünfte in Kulmbach, Mainleus, Wirsberg und Marktleugast und in anderen Gemeinden sind geschlossen worden, weil sie nicht mehr benötigt werden.