Der Mietvertrag für das Asylbewerberheim in Plauen läuft im kommenden Jahr aus. Seitdem ist die Frage offen gewesen, was danach passieren soll. Der Vogtlandkreis hat jetzt seine neue Strategie vorgestellt.
Keine großen Sammelunterkünfte, sondern eine dezentrale Unterbringung. Das ist das Ziel des Vogtlandkreises im Umgang mit Asylbewerbern. Die Unterkunft in der Kasernenstraße in Plauen schließt deshalb im ersten Halbjahr 2027. Ab dann will der Vogtlandkreis auf die deutlich kleinere Einrichtung des CVJM in Reichenbach zurückgreifen. Die Standby-Einrichtung soll in erster Linie der Erstunterbringung dienen. Ein Sozialbüro soll dort außerdem als Anlaufstelle für Asylbewerber dienen. Möglich machen das die sinkenden Flüchtlings-Zahlen. Der Vogtlandkreis verspricht sich davon eine Entlastung der Kommunen und eine bessere Integration. Gleichzeitig will er seine Strategie je nach Lage anpassen.
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