Flexiblere Grenzkontrollen: Polizeibeauftragter beklagt Ausstattung bei Schirnding

16. Januar 2026 , 12:26 Uhr

Die Zahl unerlaubter Einreisen ist gesunken, auch dank der Grenzkontrollen, die Deutschland im September 2024 eingeführt hat. Der Polizeibeauftragte des Bundes Uli Grötsch ist trotzdem der Meinung, die stationären Kontrollen sollten verändert werden. Die seien nicht überall der richtige Weg. Automatische Kennzeichenerkennung, Drohnen und flexible Kontrollen könnten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei vielerorts deutlich entlasten. Bei der Ausstattung der Kontrollstellen habe es zwar Verbesserungen gegeben. Mancherorts herrschten aber immer noch Zustände, die den Bundespolizistinnen und Bundespolizisten, die dort bei jedem Wetter ihren Dienst verrichteten, nicht zugemutet werden sollten, findet Grötsch. Ein Beispiel dafür sei Schirnding an der Grenze zu Tschechien, wo es nach wie vor nur mobile Toiletten gebe. Hier sehe er auch die bundeseigene Autobahn GmbH in der Pflicht.

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