Flächenstreit in Mödlareuth: DGB akzeptiert Urteil, behält sich aber weitere Schritte vor

30. September 2024 , 14:16 Uhr
Der Ortskern von Mödlareuth wäre aus Sicht des DGB der richtige Platz für eine angemessene Feier am Tag der Deutschen Einheit gewesen. Dem hat das Verwaltungsgericht Gera am vergangenem Freitag eine Absage erteilt. Der DGB war zu bescheiden bei der Angabe der zu erwartenden Besucher. Das sagt Constanze Truschzinski, sie ist DGB-Vorsitzende des Kreisverbands Saale-Orla-Kreis. Die Verantwortlichen hätten eher auf die Gesamtbesucher an diesem Tag abzielen sollen. Das wären viel mehr als die angegebenen 300 Personen gewesen, so Truschzinski:
Wir nehmen das Urteil jetzt zur Kenntnis und respektieren, was das Gericht gesagt hat. Wir werden erstmal den 3. Oktober feiern – gebührlich – und werden unsere Wanderung machen. Und dann werden wir uns im Bündnis beraten, welche Optionen es noch gibt. Das werden wird prüfen, auch mit Anwälten prüfen – und ob wir da nochmal später vor Gericht ziehen.

Zusammen mit über 20 weiteren Bündnissen aus Bayern, Sachsen und Thüringen, will der DGB in Mödlareuth am 3. Oktober jetzt den Austausch mit den demokratischen Parteien vor Ort suchen. Unter dem Motto „Lohnmauern einreißen“ fordern die Gewerkschaften wirtschaftliche Perspektiven und Lohngerechtigkeit in allen Teilen des Landes.

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