Großeinsatz am Sonntag (23.8.) an der Kulmbacher Kieswäsch. In dem beliebten Badesee sind unzählige Fische gestorben. Die Experten sprechen von rund einem Kubikmeter toten Fischen. THW, Feuerwehr und das Wasserwirtschaftsamt waren über Stunden vor Ort. Kulmbachs Oberbürgermeister Ralf Hartnack:
Wir haben dann relativ zeitnah festgestellt, dass möglicherweise der Sauerstoffgehalt im Gewässer momentan zu niedrig ist. Ich bin unheimlich dankbar, wie schnell die Einsatzkräfte hier waren und haben in einer Erstmaßnahme Sauerstoff eingeführt. Und jetzt müssen wir einfach sehen, wie wir den Sauerstoffgehalt wieder anheben können.
Besonders im Uferbereich habe es einen Sauerstoffmangel gegeben, so erste Untersuchungen. Jetzt prüfen die Experten, woran die Fische genau gestorben sind.
Aktuell gilt für die Kieswäsch ein Badeverbot. Über die Warnapp KATWARN ist am Mittag ein entsprechender Hinweis veröffentlicht worden. Momentan könne nicht ausgeschlossen werden, dass es eine Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier gibt. Besucher sollten deshalb nicht baden, das Wasser nicht trinken oder abkochen und das Gebiet rund um das Naherholungsgebiet Mainaue meiden.
red