Der Streit, ob Fischotter in Bayern getötet werden dürfen oder nicht, geht jetzt schon viele Jahre. Naturschützer sind gegen einen Abschuss. Teichwirte haben aber stark mit dem Fischotter zu kämpfen. Das Bayerische Landesamt für Umwelt möchte jetzt schnell eine neue Grundlage für eine Entnahmeregelung schaffen. Ein bayernweites Monitoring soll zeigen, wo aktuell in Bayern Fischotter vorkommen und wie stark der Bestand ist. Dafür wird der Kot der Tiere gesammelt und erfasst. Auch oberfränkische Teichwirte und Angelfischer haben dafür jetzt eine spezielle Schulung bekommen. Zuletzt hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine Allgemeinverfügung zur Otterentnahme außer Kraft gesetzt. Unter anderem deshalb, weil der Fischotterbestand in Oberfranken mit geschätzt 176 Tieren nicht als stabil oder ausreichend angesehen wurde. Mehr Infos zum Fischotter-Monitoring gibt es hier.