Eine finanzielle Entlastung für Stadt und Landkreis Bayreuth steht an, und zwar beim Bayreuther Frauenhaus. Ab 2027 sind nicht mehr die Städte und Landkreise, sondern allein die Bundesländer dafür zuständig, Hilfsangebote für Gewaltopfer zu organisieren und zu bezahlen. Bedeutet: Es wird ein paar Umstrukturierungen geben, Bayern muss bis Ende 2026 planen, wie viele Schutz- und Beratungsstellen gebraucht werden, und ein eigenes Gesetz dazu verabschieden. Für das Frauenhaus Bayreuth wird die aktuelle Finanzierungsvereinbarung zwischen der Stadt Bayreuth, den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach sowie dem Caritasverband gekündigt. Und ab dem neuen Jahr übernimmt der Freistaat Bayern die Finanzierung. Das hilft und entlastet Stadt & Landkreis, die bisher jährlich viel Geld für das Frauenhaus aufgebracht haben, was auch nicht immer einfach war. Das Landratsamt betont aber, dass die Arbeit im Frauenhaus nach wie vor extrem bedeutungsvoll, gut und wertvoll ist und die Zusammenarbeit mit der zuständigen Caritas immer tadellos war. Die Kündigung beruht ausschließlich auf der Verschiebung der finanziellen Zuständigkeiten.
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