Mit einem Festakt ist heute der neue Festsaal der städtischen Musikschule in Bamberg eingeweiht worden. Der Saal gehört zur ehemaligen Propstei St. Getreu, dort ist die Musikschule seit elf Jahren beheimatet. Nach fünf Jahren Bauzeit ist die Sanierung des Saals abgeschlossen. Martin Erzfeld, Leiter der Musikschule ist neben der Optik vor allem von der Akustik im Saal begeistert:
„Das ist einfach etwas, das können sie vorher nicht ausprobieren. Sie können Farbproben an die Wand machen, aber sie wissen nicht, kommt der Schall und die Musik wirklich so gut rüber bis in die letzte Reihe. Und ich muss sagen, die ersten Eindrücke sind überwältigend. Es klingt so schön hier drin, es hat eine gute Akustik, ich bin rundum glücklich und zufrieden.“
Im Rahmen des Festaktes wurde auch ein generalsanierter Steinway-Flügel übergeben, der aus Spendengeldern finanziert wurde. In dem Saal sollen vor allem Konzerte und Aufführungen stattfinden, aber auch Musikunterricht. Die Kosten für die Sanierung liegen bei etwa drei Millionen Euro. Ein Teil der Gelder stammt aus Förderprogrammen und Stiftungen oder Spenden. Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix war beim Festakt zur Eröffnung am Nachmittag angetan:
„Wir haben jetzt immerhin gut zehn Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Und ich bin sehr, sehr froh und glücklich, dass es jetzt endlich soweit ist, dass wir diesen Multifunktionssaal, insbesondere natürlich als Konzertsaal für die Musikschule heute hier seiner Nutzung übergeben können. Ich bin wirklich stolz auf das, was hier entstanden ist.“
Im Radio Bamberg Interview sagte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke über die Bedeutung von Musikschulen:
„Ja in der Kulturstadt Bamberg spielt eine Musikschule eine herausragende Rolle. Es geht ja auch um die musikalische Erziehung unseres Nachwuchses und wir haben im vergangenen Jahr den 75. Geburtstag unsere Musikschule gefeiert. Also eine feste Einrichtung in einer Kulturstadt, auf die wir sehr stolz sind.“